Pour Over

Pour Over

Einfaches Kaffeekochen mit Handfilter.

Unter dem Namen „Pour Over Coffee“ ist der klassische Filterkaffee zurück. Klar im Geschmack und überzeugend im Aroma. Die bewährte Methode mit Handfilter begeistert Dich, wenn Du den Brühvorgang exakt steuern und nichts dem Zufall überlassen möchtest. 

Hier findest Du unsere hochwertige Kollektion unseres Pour Over Kaffeezubreitungssortiments.

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Die Renaissance der Pour Over Coffees

Einst gehörte ein Handfilter-Aufsatz für Kaffee zum essenziellen Küchenzubehör. Doch ab den 1990er-Jahren verdrängte der Boom von Espressomaschinen den handgefilterten Kaffee zunehmend. Aber bekanntlich verhalten sich Trends zyklisch – und bis zu einem Comeback ist es nur eine Frage der Zeit. In den 2010er-Jahren war es schließlich so weit: Zuerst tauchte der klassische Filterkaffee in angesagten Coffeeshops in New York wieder auf. Dort konnten die Gäste an sogenannten „Drip Bars“ bei der Zubereitung zusehen. Die Pour-Over-Methode entwickelte sich zu einer wahren Kunstform, bei der Kenner bis heute auf die Details achten: etwa auf die optimale Wassertemperatur, das Brewing Ratio – das Verhältnis von Kaffeemenge zu Wassermenge – und sorgfältiges Aufgießen.

Ganz gleich, ob Du seit jeher eine Leidenschaft für die Handfilter-Methode hast oder quasi frisch einsteigst: Das notwendige Equipment für den perfekten Filterkaffee findest Du bei BEEM. Unsere Pour-Over-Kaffeebereiter verbinden eine formschöne Gestaltung und funktionelle Details. So hast Du beispielsweise mit den Kannen und Karaffen aus Glas dank der Skala stets im Blick, wie viel Wasser schon durchgelaufen ist. Die Filteraufsätze aus Keramik und Glas lassen sich einfach reinigen. Eine Alternative zu den klassischen Filteraufsätzen stellen Permanentfilter aus Edelstahl dar. Bei diesen sind keine Papierfilter mehr notwendig. Das freut zum einen die Umwelt, zum anderen besteht keine Gefahr, dass am Sonntagmorgen plötzlich die Filtertüten aus sind.

Unsere Tipps für den perfekten Pour Over Coffee

Mahlgrad und Kaffeemenge

Mahlgrad und Kaffeemenge

Für einen Kaffee nach der Handfilter-Methode empfiehlt es sich im Allgemeinen, bei der Kaffeemühle einen mittleren Mahlgrad einzustellen. Von dieser Faustregel kannst Du abweichen, falls die Brühzeit zu lang oder zu kurz ausfällt. Bei der Dosierung startest Du am besten mit 60 Gramm Kaffee pro Liter Wasser. Letztlich ist für die Kaffeemenge Dein persönlicher Geschmack entscheidend und ob Du deinen Pour Over Coffee stärker oder milder bevorzugst. Ein Tipp, falls Du weder Küchenwaage noch Dosierlöffel zur Hand hast: Ein gehäufter Esslöffel entspricht ungefähr zehn Gramm Kaffeepulver.

Wassertemperatur

Wassertemperatur

Das sprudelnd kochende Wasser sofort über das Kaffeepulver schütten? Besser nicht – dies zerstört die empfindlichen Aromen wertvoller Kaffeebohnen und löst vermehrt Bitterstoffe. Lasse das Wasser vor dem Aufbrühen noch eine Minute abkühlen. Dann hat es die ideale Temperatur, die bei der Pour-Over-Methode zwischen 92 und 96 Grad Celsius liegt. Falls Du Dich im Gebirge befindest und dort einen Kaffee mit Handfilter zubereitest, gilt das aber nicht: Auf 1.500 Meter Höhe über dem Meeresspiegel siedet Wasser schon bei rund 95 Grad Celsius – und jede weiteren 300 Höhenmeter ein Grad früher.

Blooming und Brühzeit

Blooming und Brühzeit

Eine der wichtigsten Schritte bei einem Pour Over Coffee ist das sogenannte Blooming oder „Aufblühen“. Feuchte das Kaffeepulver vor dem eigentlichen Aufbrühen mit heißen Wasser an und warte ungefähr eine halbe Minute. In dieser Zeit quillt das Pulver auf und enthaltene Gase entweichen, sodass sich die Aromen besser lösen. Beim anschließenden Aufgießen gehst Du kreisförmig und gleichmäßig vor. Idealerweise kommst Du auf eine Brühzeit von drei bis vier Minuten. Läuft das Wasser trotzdem zu schnell oder zu langsam durch, passe den Mahlgrad beim nächsten Mal entsprechend an.



FAQ: Häufige Fragen zu Pour-Over-Coffee

Unter dem Namen Pour Over erlebt der handgefilterte Kaffee derzeit ein wahres Comeback. Hier beantworten wir häufig wiederkehrende Fragen zu dieser klassischen Zubereitungsart.


Was ist der Unterschied zwischen Pour Over Kaffee und herkömmlichem, handgefiltertem Kaffee?

Diese Frage ist schnell beantwortet: Es gibt keinen Unterschied. Beide Bezeichnungen meinen exakt dasselbe.

Wie heiß sollte das Wasser für Pour Over Coffee sein?

Die ideale Wassertemperatur bei der Pour-Over-Methode beträgt zwischen 92 und 96 Grad Celsius.

Woher kommt die Bezeichnung Pour Over?

Pour Over bedeutet „übergießen“ und damit ist die Art der Zubereitung ebenso knapp wie eindeutig beschrieben: Das Wasser wird langsam und mit kreisförmigen Bewegungen über das Kaffeepulver in einem Handfilter gegossen. Der englische Begriff hat sich eingebürgert, weil der klassische Handfilterkaffee zuerst in den USA wieder zum Trend wurde.

Warum ist Pour-Over-Kaffee wieder so beliebt?

Zum einen ist die Pour-Over-Methode so populär, weil dafür nur minimales Equipment notwendig ist. Das kommt dem allgemeinen Trend zu Einfachheit und Nachhaltigkeit entgegen. Außerdem lässt sich die Zubereitung regelrecht zelebrieren: Das langsame Aufgießen bietet eine willkommene Abwechslung im stressigen Alltag. Darüber hinaus wird Pour Over Coffee heute vorzugsweise aus frisch gemahlenen Bohnen zubereitet. Das hebt den altbekannten Filterkaffee geschmacklich auf eine neue Stufe.

Was brauche ich für die Zubereitung nach der Pour-Over-Methode?

Prinzipiell reicht ein Handfilter aus, den Du mit einer beliebigen Kanne kombinierst. Besonders stilvoll und komfortabel ist die Zubereitung jedoch mit einem speziellen Pour-Over-Kaffeebereiter. Dieser besteht typischerweise aus dem Filter, einer Filterhalterung und einer soliden Glaskanne. Durch die Glaskanne siehst Du auf einen Blick, wie viel Kaffee bereits durchgetropft ist. Ebenso formschöne wie funktionelle Kaffeebereiter findest Du beispielsweise in unserem Sortiment. Kein Muss, aber in jedem Fall empfehlenswert ist eine Kaffeemühle. Zum einen schmecken frisch gemahlene Bohnen wesentlich aromatischer. Zum anderen kannst Du dann den Mahlgrad individuell anpassen, sodass der Kaffee je nach Geschmack milder oder stärker wird. Ein weiteres komfortables Zubehörteil ist ein Wasserkessel mit Thermometer.

Welcher Mahlgrad ist bei Pour Over Coffee ideal?

Generell empfiehlt sich ein mittlerer Mahlgrad. Soll der Kaffee stärker werden, mahlst Du das Pulver etwas feiner – soll er schwächer werden, mahlst du das Pulver etwas gröber.



Von den Ursprüngen des Kaffees zum Pour Over Coffee

Heute ist uns die Zubereitung von Kaffee mit Handfilter vertraut und für viele eine Selbstverständlichkeit. Aber wusstest Du, dass dies nicht immer so war? Mach mit uns einen kleinen Ausflug in die Geschichte des Pour Over Coffees.


Sehr stark und gekocht: Kaffee in früheren Zeiten

Kaffee war in Äthiopien schon im Jahr 900 bekannt. Allerdings hatte er mit dem heutigen Getränk noch nicht viel zu tun: Damals wurden die Blätter und Kirschen der Kaffeepflanze verwendet, nicht die gerösteten und gemahlenen Bohnen. Diese Variante hat sich im arabischen Raum entwickelt, von wo aus sie in das Osmanische Reich gelangte. Von dort aus brachten Reisende den Kaffee im 16. Jahrhundert mit nach Europa.

Aus dem Orient stammt auch die lange Zeit übliche Art der Zubereitung: Die gemahlenen Bohnen wurden in einem Topf mit Wasser aufgekocht. Erst 1810 erblickte der sogenannte Perkolator das Licht der Welt. Bei diesem wird das heiße Wasser mehrmals durch die gemahlenen Bohnen geleitet. Auch wenn diese Methoden ihren Charme haben: Der so hergestellte Kaffee war sehr kräftig und stark und traf nicht jedermanns Geschmack. Zudem war im fertigen Getränk, anders als in Pour Over Coffee, noch Kaffeesatz enthalten.

Eine deutsche Erfindung: der Handfilter aus Papier

Kein Wunder, dass Kaffeeliebhaber mit Methoden experimentierten, um den Kaffeesatz zu entfernen – beispielsweise mithilfe von Trichtern und Filtern aus Stoff. All das war aber noch recht umständlich und stand der weiten Verbreitung von Filterkaffee im Weg. Das änderte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Im Jahr 1908 erfand Melitta Bentz den Einweg-Kaffeefilter aus Papier.

Die Papierfilter revolutionierten die Zubereitung und sorgten für ein neues Genusserlebnis: Der Filterkaffee war klar, leichter als die bisher bekannten Varianten und ausgesprochen bekömmlich. All das trug maßgeblich zum ersten Siegeszug des Pour Over Coffees bei. In den nächsten Jahrzehnten mauserte er sich in Deutschland und anderen Ländern zum beliebten Alltagsgetränk. Es gab hierzulande praktisch keinen Haushalt ohne Handfilter oder Pour-Over-Kaffeebereiter. Das änderte sich erst, als der Trend hin zu italienischen Kaffeespezialitäten ging.

Auszeit und Wiederentdeckung des Pour Over Coffees

Dass der Filterkaffee zwischendurch aus der Mode kam, hat jedoch nichts damit zu tun, dass andere Zubereitungsarten grundsätzlich besser wären. Eher lag es daran, dass er als Alltagsgetränk nicht die notwendige Beachtung bekam: bei der Auswahl der Bohnen ebenso wie bei der Zubereitung per Handfilter. Doch ohne die notwendige Sorgfalt waren die Ergebnisse allenfalls durchschnittlich. Das war dem Ruf der Zubereitungsart nicht zuträglich – aber zu Unrecht.

Dass es auch anders geht, zeigten zuerst Baristas in New York im letzten Jahrzehnt. Die grundlegende Methode mit einem Filteraufsatz oder einem Pour-Over-Kaffeebereiter ist die gleiche wie früher. Der Unterschied liegt in den Details. Dazu gehören die Qualität und die Frische der Bohnen ebenso wie der richtige Mahlgrad, die optimale Wassertemperatur und sorgfältiges Aufgießen. So entfaltet der altbekannte Pour Over Coffee sein volles Genusspotenzial.

Handfilter-Kaffee und die dritte Welle der Kaffeekultur

Inzwischen gilt Pour Over Coffee sogar als das Symbol für die dritte Welle der Kaffeekultur. Die erste Welle war geprägt vom Aufstieg des Kaffees zum kommerziellen Produkt. Dafür war neben erschwinglichen Preisen ab den 1930er-Jahren auch die einfache Zubereitung per Handfilter verantwortlich. Im Rahmen der zweiten Welle ab den 1970ern wuchs dann die Beliebtheit von Kaffeespezialitäten wie Espresso und Cappuccino. Diese wurden anfangs meist außer Haus getrunken, was zu einem Aufschwung bei Cafés und Kaffeeketten führte. Erst ab den 1990er-Jahren fanden Espressomaschinen vermehrt ihren Weg in private Haushalte.

Bei der aktuellen dritten Welle liegt der Fokus vor allem auf hochwertigen Kaffees, teils ausgefallenen Sorten und dem bewussten Genuss. Und was passt dazu besser als ein sorgfältig aufgebrühter, herrlich duftender Pour Over Coffee aus frisch gemahlenen Kaffeebohnen?

Was BEEM so besonders macht?

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Wir wollen Dir die ganze Bandbreite der Zubereitungsmethoden näherbringen, um Kaffee und Tee nach Deinem einzigartigen Geschmack zu ermöglichen.

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